Wie baue ich eine LowBudget Testumgebung – Part 1

Moin,

seit geraumer Zeit (eigentlich seit der Kostenlosen MS Exchange 2016 Beta Zertifizierung) habe ich mir eine kleine Testumgebung auf meinem Arbeitsrechner mit Virtualbox aufgebaut. Mit einem Server 2016 DC und einem Exchange 2016 auf Server 2012, alles mit Testlizenzen. Das doofe an der Geschichte ist, mach ich den Rechner aus, sind auch die virtuellen Maschinen aus.

Also brauche ich einen Host, der durchläuft, aber nicht unmengen Strom verbraucht. (Auch um mal das Office 365 Thema zu testen)

Ich telefonierte vor einiger Zeit mit dem Exchange Consultant meines Vertrauens und er erzählte etwas von einem HP Proliant Server der unter seinem Dacht steht. „Cool, aber zu groß für mich“

Durch einen Blog bin ich dann irgendwann mal über das Thema „Barebone“ gestolpert. Kleine Kisten, die eigentlich ein Windows Client OS betreiben sollen und hinter den TV via Vesa Platte angeschraubt werden. Sie haben in der Regel Intel Prozessoren und keine Arm Architektur wie mein Raspberry (meine Ursprüngliche Spielwiese). Viel Text, wenig Info:

Nach einigen Tagen suchen (Soll ja LowBudget sein, also auch die OnlineShops anderer Länder erkundet), bin ich über verschiedene Modelle gestolpert (Intel NUC, Zotac Zbox, Asus Beebox, etc.) und beim Gigabyte Brix J1900 hängen geblieben. Warum?

Er erfüllt die Kriterien:

  • Intel CPU, Quad Core 4x 2Ghz
  • Bis zu 8GB Ram
  • USB 3
  • Unter 200 Euro

GigabyteBrixJ1900

Bei Amazon.de gibt es den Brix für rund 160 Euro, ich hatte aber etwas in Richtung 100 Euro im Sinn (dazu kommen ja noch SSD und RAM). Also noch etwas geforscht und den Brix bei Amazon.co.uk für rund 120 Euro gefunden.

Dazu gab es dann eine 120GB SSD von Kingdian für knapp 37 Euro und den 8GB DDR3L Riegel hatte ich noch hier rumliegen.

Soweit wäre die Hardware fertig für mein Lab. Alles bestellt und im Kopf bereits mit der Kiste die Weltherrschaft errungen 😉

Der Brix sollte dann HyperV (ich möchte ja Hauptsächlich Microsoft Technologien testen) 2016 (HyperV ist ja eine Dauerlizenz) laufen lassen, dazu aber mehr im nächsten Blog Beitrag.

Als der Brix kam und ich alles eingewurstelt hatte (er wollte erst nicht laufen, weil er einen 4GB RAM Riegel nicht mochte, dann passiert einfach nix, auch kein Piepsen), lief das Ding unspektakulär los. Wer schon mal einen Rechner oder Server ohne OS gestartet hat, kennt das. Ist halt nen kleiner Computer, soweit nix neues.

Was noch dazu gesagt werden sollte, was ich bisher nicht weiter getestet habe:

Laut diversen Foren Beiträgen aus dem letzten Jahr, soll der Brix nur mit angeschlossenem VGA/HDMI Monitor starten. Weiß ich nicht, mein Monitor kann beides gleichzeitig mit Umschalter, weshalb ich das nicht weiter erörtert habe.

Next: HyperV Installation und erste Gehversuche…

2 Gedanken zu “Wie baue ich eine LowBudget Testumgebung – Part 1

    • Moin, laut diversen Forenbeiträgen ist zumindest die ZBOX C322 recht laut wenn der Lüfter hochdreht und die CPU ist, zumindest bei dem Modell, „nur“ ein Dualcore. Gibt natürlich einige Modelle, aber das Ziel war ja LowBudget 😉

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